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Fotografie – Petra Gall – Rüdiger Trautsch

Fotoausstellung BerlinEine Werkschau mit der Berliner Fotografin Petra Gall und dem Hamburger Bilderkünstler Rüdiger Trautsch, die mit ihren Bildern Szenen und Subkulturen ihrer Heimatstädte porträtieren, zeigt das Schwule Museum. Von 11. Mai bis 6. August 2012

Zwei Fotografen, zwei ganze eigene Sichtweisen auf ihre Heimatstädte. Petra Gall zeichnet mit ihren Fotografien ein Bild des Westberliner Undergrounds. Ein Einblick in die Frauen- und Lesbenszene ebenso wie auf die spannende Musikszene von Nina Hagen bis Rio Reiser oder die schrillen Off-Modemessen der 1980er Jahre.

Rüdiger Trautsch realisierte Fotoprojekte wie die Folsom-Serie, die Bärenparty-Serien und die Serie der Damenimitatoren und Männer Paare. Es sind Langzeitprojekte wie auch die Bilder der schwulen Bürgerrechtsbewegung, die er seit den 1970er Jahre fotografisch begleitet.

Schwules Museum

Mehringdamm 61

Berlin

"Reise zum Mars" Tagebau Welzow 2008 (1) © René Zieger

"Reise zum Mars" Tagebau Welzow 2008 (1) © René Zieger

Das Stadthaus Ulm zeigt in der Ausstellung “Wie weit weg ist ganz verschwunden?” die Fotografien der drei Künstler Johannes Twielemeier, René Zieger und Peter Granser. In ihren Arbeiten stellen die Fotografen dar wie es aussehen kann, wenn Orte an denen bisher Menschen lebten verschwinden oder nicht mehr genutzt werden können.

Hierbei ist Peter Granser dem Ort Gruorn auf der Spur, der zwischen 1937 und 2005 Teil eines militärisch genutzten Geländes war und dessen Spuren im Laufe der Zeit immer weiter verschwanden.

René Zieger und Peter Granser widmen sich einer Begebenheit die auch heute noch gegenwärtig ist. Sie zeigen in ihren Bildern wie durch die Ausbreitung des Braunkohletagebaus in Deutschland Ortschaften von der Bildfläche verschwinden. Zudem widmen sie sich dem was bleibt, nachdem die riesigen Schaufelradbagger weiter gezogen sind.

Die Ausstellung, die am 30. März eröffnet wurde kann noch bis zum 24. Juni 2012 besucht werden.

Weitere Informationen sind auf der Website des Stadthauses Ulm zu finden.

Fotoausstellung in BerlinIn Kooperation mit Ernst & Young und CNC präsentiert Camera Work vom 22.3. bis zum 31.5.2012 beeindruckende Impressionen von Berlin fotografiert von Michael von Hassel.

Die Ausstellung in den Räumlichkeiten von Ernst & Young in der Friedrichstraße zeigt spektakuläre Fotografien, die nicht nur die Entwicklung der ehemals geteilten Stadt zu einer Weltmetropole zeigen, sondern einem auch die Schönheit der zusammengewachsenen Hauptstadt vor Augen führt.
Für die Ausstellung fotografierte Michael von Hassel entlang des ehemaligen Mauerstreifens die historisch bedeutsamen Schnittstellen zwischen Ost und West: vom Grenzübergang „Checkpoint Charlie“, dem Brandenburger Tor und dem Reichstag bis hin zu atemberaubenden Panoramen.

Für die hyperrealistische Bilderserie “Berlin one” war der Fotograf ein Jahr lang unterwegs, um besondere Plätze in seiner unverkennbaren Bildsprache abzubilden. Die Aufnahmen demonstrieren nicht nur die Entwicklung der Stadt, sondern zeigen auch die Narben des historischen Wandels auf. Doch vielmehr zeugen die Bilder von der inneren Harmonie des erfolgreichen Verschmelzens und Wandels, der noch vor 23 Jahre geteilten Stadt mit ihren Menschen, ihrer einzigartigen Kultur und architektonischen Pracht. Um diese außergewöhnlichen Fotografien zu realisieren, bedient sich Michael von Hassel der Fototechnik HDR (High Dynamic Range).

Ernst & Young
Friedrichstraße 140
10117 Berlin

Auszeichnung für Prof. Manfred P. KageMit Prof. Manfred P. Kage ehrt die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) einen Hauptakteur der Mikrophotographie. Als Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Kunst ist es ihm im Besonderen zu verdanken, dass die wissenschaftliche Photographie auch im künstlerischen Umfeld wahrgenommen wird. Die Verleihung des Kulturpreises 2012 findet im Juni in München statt.

Kage verbindet Chemie und Mikrobiologie mit visueller Kunst. Das Mikroskop dient ihm als verbindendes Element: zunächst traditionell für Abbildungen von kristallinen Strukturen oder Kleinstlebewesen eingesetzt, erkannte Kage schon bald grenzüberschreitend dessen künstlerisch wirksames Potenzial, das ihm zu visuellen Abenteuern verhalf und unter dem Begriff „Science Art“ etabliert wurde.

Die Verleihung des Kulturpreises an Prof. Manfred P. Kage wird am 2. Juni 2012 im Deutschen Museum in München stattfinden.

Makrofotografie ist harte ArbeitPassend zu unserer kleinen Einführung in die Makrofotografie von letzter Woche veranstaltet C/O’s e.V. in Berlin vom 3. bis zum 4. März den Nachwuchs-Fotografen Workshop „Zoom! Auf Strukturensuche“:

Jeden Tag sehen und erleben wir unsere Umgebung – meist jedoch aus gewisser Distanz und immer gleicher Perspektive. Wie aber genau sind Holz, Stein, Asphalt, Eisen, Plastik beschaffen? Mal glatt, eben und fein, mal brüchig, grob und zerklüftet. Unsere Umwelt ist voll von unterschiedlichen Strukturen. Teils sind diese ganz eigen und einzigartig, teils wiederholen sie sich und weisen verblüffende Ähnlichkeiten und Regelmäßigkeiten auf. Man muss nur genau hinsehen! In dem Workshop gehen die Kinder und Jugendlichen auf eine spannende Reise in die große Welt der Oberflächen, Muster und Details.

Durch die Makrofotografie nimmst du unsere vielfältige Umwelt ganz genau in den Blick und hältst außergewöhnliche Motive fotografisch fest. Dort lernst du den Umgang mit Licht und Schatten, Schärfe, Unschärfe und Kontrast, aber auch die  Auswahl der richtigen Perspektive je nach Motiv. So erschaffst du deine eigenen Strukturwelten und visualisierst diese im Einzelbild oder in Foto-Serien und lässt Kleines ganz groß erscheinen.

C/O’s e.V.

Postfuhramt – Oranienburger Straße 35/36  – 10117 Berlin

3. und 4. März 2012: 11 bis 16.30 Uhr

Betreuung: Judith Metze . Sandra de Groot

Altersstufe 12 bis 14 Jahre