Portraits müssen nicht immer im Stehen oder Sitzen entstehen. Im Gegenteil, in Bewegung entstehen oft dynamischere Bilder.
Auch die Wahl des Bildausschnittes liefert unzählige Möglichkeiten der Portraitfotografie, so gibt es beispielsweise das Ganzkörperportrait, (Körper-)Teil-Portrait, Kopfportrait, Gesichtportraits, usw. Man sollte den Bildausschnitt sehr sorgfältig planen und unterschiedliche Varianten aufnehmen. Teile des Kopfes oder des Körpers abzuschneiden ist in der Regel unvorteilhaft. Wenn doch beschnitten wird, sollte man dies sehr bewusst tun und genau darauf achten, wo der Schnitt stattfindet. Erstaunlich ist dabei, dass der Bildausschnitt nicht nur ein Gestaltungsmerkmal ist, sondern Inhalte sehr subtil überträgt.
Auch die eigene Positionierung sollte der Fotograf genau bedenken. Frontal, auf Augenhöhe oder leicht von oben sind gute Einstellungen, da sich diese schmeichelhaft für das jeweilige Model auswirken.
Nicht zu unterschätzen ist daneben die jeweilige Lichtauswahl. Eins der vielleicht schönsten Lichter und dazu noch eins, das jeder zu Hause hat, ist das Licht eines Fensters an einem überdeckten Tag. Probiere es aus und schau dir an, wie man damit wunderbare Portraitfotos machen kann! Schwieriger als das diffuse Licht eines bedeckten Himmels ist in der Portraitfotografie das harte Licht der Sommersonne. Doch mit einer gezielten Abschattung lassen sich auch bei schwierigen Lichtsituationen tolle Bilder schießen.
Profis nutzen zumeist Studiolicht, mit dem sie ganz gezielt das Gesicht der portraitierten Person modellieren. Filmstars und Models wissen, dass ein gutes Licht ihr Gesicht besonders herausarbeitet.



